20111105

ich habe keine kraft mehr, ich will dieses verdammte drecksleben nicht mehr. ich hatte es geschafft, mich vier tage nicht zu schneiden. und ich habe mir vorgenommen, es nie wieder zu tun. doch nun seh ich an meinen beinen hinab und seh das blut wieder laufen. dabei wollte ich davon loskommen, aber es ist 'ne sucht. eine sucht, die ich stillen muss. weil es einfach so verdammt gut tut, es befreit. als würden für einen kurzen moment alle meine schmerzen von der seele genommen werden. ich komm nicht mehr klar, ich hasse diese dreckswelt. lass mich nur alles beenden, mehr verlang ich nicht. wieso muss ich diese schmerzeh hier noch ertragen? sie zwingen mich in die knie. ich will das nicht mehr, ich will und kann diese schmerzen nicht mehr ertragen. dieser elendige kampf, dünn zu sein. ich komm davon nicht los, ich brauch das. aber es zerstört mich auch. ana ist immer an meiner seite, ob ich will oder nicht. aber ich fühl mich einsam, wenn sie nicht da ist. und ich habe angst, sie zu enttäuschen. also muss ich stark bleiben, weiter nichts essen. aber ich kann nicht mehr, ich kann einfach nicht mehr. aber es ist schon okay, ich kenn's nicht anders das ich ein nichts bin. ein niemand, ein gar nichts. bloß ein fettes, unnützes mädchen. ist okay..

1 Kommentar:

Josephine hat gesagt…

Jedes mal, wenn du dich schneidest,
empfinde ich den selben schmerz!

Jedes mal, wenn du so schlecht über dich redest,
stirbt irgendwas in mir und sagt mir, wie toll du doch bist und das ich mich schämen sollte, das ich dir nicht noch mehr zur seite stehe!

Jedes mal, wenn du dünner wirst,
werde ich dir weiter auf die nerven gehen.

Und jedes mal, wenn du traurig bist,
bin ich auch traurig...

http://aschenblueten.blogspot.com/