20120506

ich brauche keine hilfe. nein verdammt, ich brauche sie nicht. möchte nur allein sein, für mich. teile mir mein bett mit meinen gedanken, habe sie immer an meiner seite. sie machen mich runter, wollen mich zerstören. helfen mir beim zerstören, sind stolz auf mich. was wäre, wenn die gedanken nicht mehr da wären? was wäre ich dann? nichts. ein riesengroßes nichts. jetzt kann ich sagen, das ich krank bin. jeder denkt, ich sei krank und lässt mich in ruhe. genau das wollte ich, wollte niemanden an mich ranlassen. und das wird auch die zeit nicht ändern. morgen in der klinik wird schön gelächelt und bei den therapien geschwiegen. jeder wird denken, dass es mir prima geht. jeder wird sich davon überzeugen lassen. wenn alle mir glauben, und mich entlassen. ja dann, dann bin ich gerettet. habe mein leben wieder in meiner hand, die selbstzerstörung erfolgt stück für stück. alle werden zusehen, und niemand wird mich aufhalten können. denn es gibt keine rettung mehr. bin verloren.


Kommentare:

N.† hat gesagt…

ich hoffe, du schaffst es langsam dich zu öffnen. du kannst es schaffen, daran halte ich fest. du bist stärker als du glaubst.

N.† hat gesagt…

es freut mich sowas von dir zu lesen. ich danke dir für deine lieben worte, sie umhüllen mich, und lassen mich für paar momente ein lächeln ins gesicht zaubern.
ich werde an dich denken, in dieser zeit wo du in der klinik bist. du bist nicht allein.