20111229

es ist die frage, wozu ich das alles hier noch mache. wofür ich tagtäglich aufsteh. ich wach heulend auf, bin schweißgebadet. langsam steh ich auf und beweg mich schleichend ins bad und seh in den spiegel. leere, ausdruckslose blicke sehen mich an, mir läuft ein schauer über den rücken. ich seh eine träne das gesicht runterlaufen und mit erschrecken wird mir klar, dass ich dieses monster bin, was ich im spiegel erblicke. ich wische mir die tränen aus dem gesicht und geh nach unten und setze mich an den tisch. mittag ist fast fertig. meine mutter sieht mich an, sagt ich seh leer und kaputt aus. ich sage ihr, dass ich mich auch genauso fühle. quälend versuche ich einen halben pfannkuchen zu essen. ich sitze zehn minuten vor dem stück, bekomme es kaum runter. nebenbei fast ein liter wasser, nach dem ersten stück schon so gut wie satt. mein magen tut weh, essen tut so weh. ich will aufstehen, doch mama hält mich fest. "du isst das jetzt auf. sonst bring ich dich in die klinik." - mir kommen die tränen, mein bauch tut so weh, aber ich esse das stück auf. ich hasse mich dafür, könnte auf mich einschlagen. ich gehe wieder in mein zimmer, leg mich kurz ins bett. steh auf, mach sport. du bist zu fett. also stehe ich auf, und mache gymnastik. ein paar hampelmänner, ein paar sit-ups. mein kopf tut weh, es pocht und ich sacke heulend auf dem boden zusammen. doch niemand wird mich abbringen, weiter zu machen. ich werde nicht aufgeben, niemals

1 Kommentar:

Je veux que ce n'est comme avant hat gesagt…

du wirst es schaffen.
ich weiß es glaube an dich!
du wirst es schaffen,du hast dein ziel klar vor augen und das musst du ganz fest halten

du schaffst es !