20111129

ich will einfach meine gefühle und all das auskotzen. dünn sein, schön sein. ich will sagen können, das ich stolz bin. stolz auf mich. das ich mir wieder gefalle. aber nein, nichts klappt. und es ist diese unglaubliche leere in mir, die ich nicht beschreiben kann. genaue worte finde ich dafür nicht, weil es für sowas keine worte gibt. am liebsten wäre ich nun an einem anderen ort. da, wo mich niemand kennt. da, wo niemand nur die gerüchte und geschichten kennt und ihnen mehr glauben schenkt als mir. dorthin, wo diese grausame welt vielleicht doch noch einen kleinen sinn hat. aber sage mir, gibt es so einen ort? ich suche vergeblich, tag für tag. aber ich denke nicht, das es so einen ort gibt. wenn ich ihn erschaffen könnte, glaube mir ich würde! nur um vielleicht ein tag mit dem lächeln im gesicht auszuwachen und zu wissen, das man stark ist. das man akzeptiert und geliebt wird in dieser welt. aber nein, es ist immer das gleiche. jeden morgen wach' ich mit dem gefühl auf, das ich gleich in die schule muss und mir wieder das gelaber der anderen anhören muss. und jeden morgen wünschte ich mir, nicht mehr aufwachen zu müssen. es bleibt nur die frage, wann es endlich in erfüllung geht. aber opa,ich habe dir versprochen, bald bin ich da!

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